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Sonderausstellung

70 Jahre Kriegsende im ehemaligen Flakleitstand in Nordenham-Grebswarden

Die Schlinge um Deutschland zog sich im Frühjahr 1945 immer enger zu. In unserer Region standen die Alliierten bald vor Oldenburg. Bremen wurde genommen und man stieß auf Bremerhaven (damals Wesermünde) vor.
Für viele Menschen im Westen war der Krieg faktisch schon beendet. Man wurde von den Alliierten „befreit“, wie man es damals nannte. Im Osten sah es anders aus. Viele waren auf der Flucht vor den Kämpfen oder den Kriegsgreueln der Sowjetarmee und Millionen wurden aus ihrer Heimat vertrieben.
Trotzdem versuchten die Verantwortlichen noch immer ihren Kopf zu retten und schickten immer wieder hunderttausende Soldaten in den sicheren Tod. Als endlich die Vernunft siegte, war Deutschland verwüstet, Chaos herrschte vielerorts. Hunger und Not gingen einher.
Millionen Flüchtlingen, Ausgebombte und kriegsgefangene Soldaten mußten zusätzlich versorgt werden. Darauf waren die Deutschen und die Alliierten nicht vorbereitet. Es begann der Kampf ums Überleben. Hunderttausende von Familien waren auseinander gerissen und mußten sich erst wieder finden. Millionen von Soldaten mußten viele Jahre in die Kriegsgefangenschaft und fehlten jetzt in Deutschland bei der Bewältigung der Krise.
Die Sonderausstellung soll den Besuchern diese Zeit näher bringen und ihnen vermitteln, was die Menschen bei Kriegsende damals erlebt, durchgemacht und wie sie es geschafft haben, diese Zeit zu überstehen.

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